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Baader Outperformer


25.08.2000
AC Research

Die Analysten von AC Research bekräftigen ihre positive Einschätzung zum bayerischen Wertpapierhandelshaus (WKN 508810).

Mit dem vorgelegten Halbjahresbericht erfülle das Unternehmen die Erwartungen. Mit dem erzielten Halbjahresüberschuss habe man bereits nahezu das letztjährige Ergebnis erwirtschaftet. Zwar sei das erste Halbjahr traditionell das stärkere Börsenhalbjahr. Allerdings stehen im zweiten Halbjahr noch zwei weitere Börsengänge an, die zu entsprechenden hohen Erträgen führen werden. Daneben seien die Ergebnisse der Neuerwerbungen, Eckes und KST, noch nicht im Zwischenergebnis berücksichtigt. So habe allein Eckes im ersten Halbjahr einen Jahresüberschuss von 5 Mio. Euro erzielt.


Die rege Akquisitionstätigkeit zeige, dass Baader nicht passiv am stattfindenden Wandlungsprozess in der zersplitterten Maklerbranche teilhaben will. Vielmehr strebe man auch zukünftig eine führende Position an, die mittelfristig zum Überleben ausreichen sollte. Hierzu passe auch die vorgenommene Erweiterung der Geschäftsleitung, mit der neue Geschäftsfelder gezielt fortentwickelt werden sollen. Dies betreffe insbesondere das internetgestützte Emissionsgeschäft.

Aus diesem Grund wurde mit der WebStock AG auch eine entsprechende Internetplattform erworben, die zum Jahresende einsatzfähig sein soll. Hiermit will man verstärkt mittelständische Unternehmen beim Börsengang begleiten. Gleichzeitig verschaffe sich Baader eine Ergänzung bzw. Kompensation zum angestammten Maklergeschäft, welches von den unterschiedlichen Handelsplattformen angegriffen werde.

Nach Unternehmensangaben sei im laufenden Jahr mit einem Ergebnis je Aktie von 4 Euro zu rechnen. Für das nächste Jahr gehen die Analysten von mindestens 5 Euro aus. Das aktuelle KGV von 7 zeige eine deutliche Unterbewertung für das dynamisch wachsende Unternehmen auf.

Charttechnisch habe die Aktie nach dem Erreichen des diesjährigen Hochs bei 44 Euro deutlich an Wert verloren und befinde sich aktuell in einer Seitwärtsbewegung. Von dieser Seite sei kurzfristig keine überdurchschnittliche Entwicklung zu erwarten. Fundamental gehe man von einer überdurchschnittlichen Performance aus.




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